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Was ich übers Arbeiten hier auf den Philippinen gelernt habe

Was ich übers Arbeiten hier auf den Philippinen gelernt habe

Was ich übers Arbeiten hier auf den Philippinen gelernt habe

Wenn ein junger Filipino anfangen will zu arbeiten, staunt man als Deutsche wirklich.

In Deutschland läuft das nämlich so: Du unterschreibst einen Vertrag, gibst deine Steuer-ID und Krankenversicherung ab, fertig. Alles macht der Arbeitgeber. Sozialversicherung, Steuern, Rente, alles automatisch. Wenn du keine Krankenversicherung hast, meldet der Arbeitgeber dich selbst an. Du tauchst einfach auf.

Hier auf den Philippinen? Du musst erst durch unzählige Behörden, bevor du deinen ersten Peso verdienst. Alles alleine: Geburtsurkunde von der PSA, NBI Clearance, Police Clearance, Barangay Clearance, SSS, PhilHealth, Pag-IBIG, TIN, ärztliches Attest und Schulzeugnisse. Das sind gut zehn Anlaufstellen, hin und her.

Immerhin gibt es seit 2019 den „First Time Jobseekers Assistance Act” — die Gebühren für Erstbewerber entfallen. Ein guter Schritt. Aber das Anstehen und Ämter-Abklappern bleibt.

Großer Unterschied, oder? Auf jeden Fall.

Aber hier ist mein Punkt: Philippinen oder Deutschland, einfaches oder kompliziertes System — die jungen Leute haben überall dasselbe Problem. Man muss in Bewegung kommen. Nicht der Papierkram ist das Hindernis. Das Hindernis ist, ob du morgens aufstehst und es wirklich durchziehst. Egal wo auf der Welt.

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